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21.08.2019

VBE: Eltern können ihren Kindern den Start in die Schule erleichtern

Schulanfang für über 158.000 Kinder in NRW

In einer Woche beginnt für viele Jungen und Mädchen in NRW erstmals der Schulalltag. Eltern können ihren Kindern den Schulstart erleichtern. Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW: „Ausreichend Schlaf, ein gesundes Frühstück und eine motivierende Atmosphäre sind nützliche Starthilfen. Traditionell wird der erste Tag durch die Schultüte versüßt, die aber auch praktische Kleinigkeiten für den Alltag enthalten darf.“

Damit sich der Schlafrhythmus anpasst, können Eltern ihre Kinder schon ein paar Tage vorher auf den Schulstart vorbereiten. „Die Gewöhnung an das frühere Aufstehen sollte Schritt für Schritt und nicht von einem Tag auf den anderen passieren“, erklärt Behlau.

Ein gesundes Frühstück ist die Grundlage für einen guten Start in die Schule. „Ohne eine gesunde Energiegrundlage haben die Kinder es schwerer, den Leistungsanforderungen der Schule nachzukommen. Rund zehn Prozent aller Grundschulkinder verlassen leider ohne Frühstück das Haus“, sagt der VBE-Landesvorsitzende.

Um möglichen Gefahren auf dem künftigen Schulweg zu begegnen, können Eltern schon einige Tage vor Schulbeginn diesen mit ihren Kindern abgehen. „So können sich die Kinder den Weg einprägen und ihn bald eigenständig bewältigen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Strecke gemeinsam mit Klassen- oder Schulkameraden zu gehen. Der Schulranzen sollte mit reflektierenden Materialien beschichtet sein, damit das Kind im Straßenverkehr gut zu erkennen ist. Den Weg zur Schule ohne Eltern zu gehen, stärkt das Selbstvertrauen des Kindes. Die Bewegung fördert sogar die Konzentration“, erklärt Stefan Behlau.

„Allein eine gute Ausstattung reicht nicht für einen gelungenen Start in die Schule. Der Zuspruch der Eltern ist besonders wichtig. Kinder brauchen Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten. Ist das Selbstvertrauen gestärkt, stellen sich Kinder motiviert ihren neuen Herausforderungen“, sagt der VBE-Landesvorsitzende.

 

Weiterführende Informationen:

Studie zur Ernährung, Betreuung und Förderung von Grundschülern in Deutschland 2019


Pressemitteilung 60-2019
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02.10.2019
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02.10.2019
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„Es ist nur folgerichtig, dass eine Landesregierung, die weltbeste Bildung will, diese auch im Haushalt als Schwerpunkt setzt. Insgesamt ist die Ausweitung der Stellen und die Erhöhung des Bildungshaushaltes zu begrüßen, jedoch ist die Ausgestaltung zu hinterfragen. Neue Stellen im Haushalt bedeuten leider heute noch kein neues Personal. Einen Schwerpunkt auf die Qualifizierung der Seiteneinsteigenden zu legen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ressourcen und Modalitäten für eine zwingende Vorqualifizierung sind nach wie vor notwendig, scheinen aber in den Überlegungen keine Rolle zu spielen. Der Lehrkräftemangel ist auch mit einer langfristigen Perspektive zu sehen, insofern muss die Ungerechtigkeit der Bezahlung der Lehrkräfte endlich aufgehoben werden, um langfristig bestausgebildetes Personal für beste Bildung zu erhalten. Lehramtsstudierende von heute sind die Lehrkräfte von morgen“, erklärt Stefan Be hlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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